The Native Path
The Native Path

Weise Männer

Dein Traum segnet die Erde, deine Tat verändert sie.

 

Worte weiser Männer:

 

Die Erde will uns warnen

 

Die Erde will uns warnen: Wetterveränderungen, Erdbeben, Baumsterben - die Krankheitssymptome dieses lebenden Körpers namens Erde sind eigentlich für jeden sichtbar. Doch ihr wendet euch ab, ohne zu begreifen, da´ihr zu dem kranken Körper gehört. Ihr seht und hört nicht die Botschaft der Erde, aber ihr folgt den Botschaften des Fernsehens. TV ist ein Bestandteil eurer Realität geworden.

Die Houdenoshaunee haben Prophezeiungen, und in diesen Vorhersagen ist von einer Zeit die Rede, in der weltweit die Bäume sterben. Ich triumphiere nicht, daß sich die Prophezeihungen meines Volkes erfüllen - aber sie haben sich nun einmal erfüllt, und wir müssen handeln. Der Tod des Waldes und das Verkümmern des Bodens sind weder    höhere Gewalt noch ein Virus aus Übersee - ihr seid die Ursache! Der Zustand ist von Menschenhand gemacht. Die Krankheit konnte sich ausbreiten, da ihr die natürliche Bindung zu jenem Körper Erde verloren habt. Die Ureinwohner der westlichen Hemisphäre haben diese Bindung nie verloren.    

Sie betrachten das Land immer als Mutter; damit war ihre Bindung die eines Kindes zu seiner Mutter. Es war eine natürliche, selbstverständliche Bindung, voll Liebe und Respekt.

Die Erde wurde von euch infiziert, und jetzt drückt ihr euch vor der Konsequenz. Euer Verhalten könnt ihr nur korrigieren, wenn ihr euer Bewußtsein ändert. Nur ein spiritueller Umgang mit der Umwelt kann die Erde und uns noch retten.

Für die Nicht- Indianer nur schwer zu begreifen ist die Tatsache, daß die Lösung der Probleme nichts mit Wissenschaft zu tun hat. Die Rückkehr zu einem spirituellen Verhältnis zur Erde läßt sich weder mit Computern noch im Labor herstellen. Seit Jahren bemühen sich die Ureinwohner der Schildkröteninsel, Europäern und den Nachkemmen der europäischen Emigranten klarzumachen, daß dieses spirizuelle Verhältnis zur Erde keine indianische Besonderheit ist, auch keine rätselhafte Mystik, sondern schlicht die  Behandlung, nach der die Erde verlangt. Bis jetzt waren wir ziemlich erfolglos in unseren  Bemühungen, denn wir wurden nicht verstanden. Ihr wißt nicht, was ein <spirituelles  Verhältnis zur Erde> bedeutet.

 

Ich weiß: Einige von euch wissen es, Euere Gesellschaft ist krank:

ihr fehlt es an menschlichen Eigenschaften.                                                                                                                     

( John Mohawk Sotsisowah, Seneca)

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Verlorene Unschuld

Als ich ein Kind war, verstand ich zu geben und zu teilen; seit ich zivilisiert wurde, habe ich diese Tugenden verlernt . Ich lebte ein natürliches leben, jetzt lebe ich ein künstliches. Damals war jeder hübscher Kieselstein für mich kostbar, und ich hatte Ehrfurcht vor jedem Baum.

Der Ureinwohner Amerikas verband seine Stolz mit einer außergewöhnlichen Demut. Überheblichkeit war seinem Wesen und seiner Lehre fremd. Er erhob niemals den Anspruch, daß die Fähigkeit, sich durch Sprache auszudrücken, ein Beweis für die Überlegenheit des Menschen über die sprachlose Schöpfung sei; ganz im Gegenteil, er sah in dieser Gabe eine Gefahr. Er glaubte fest an das Schweigen - das Zeichen vollkommener Harmonie. Schweigen und Stille stellten für ihn das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele dar.

Wenn du den Indianer fragst: <Was ist die Stille?>, wird er dir antworten: <Das Große Geheimnis.> - <Die heilige Stille ist Seine Stimme.> Und wenn du fragst: < Was sind die Früchte der Stille?>, so wird er sagen: <Selbstbeherrschung, wahrer Mut und Ausdauer, Geduld, Würde und Ehrfurcht.>

< Hüte deine Zunge in der Jugend >, sagte der alte Häuptling Wabashaw, < dann wirst du vielleicht im Alter deinem Volk einen weisen Gedanken schenken.>

(Ohiyesa, Dakota)

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Der Heilige Mann

Der Heilige Mann geht abseits in ein einsames Tipi, fastet und betet.

Oder er geht in die Einsamkeit der Hügel.

Wenn er zu den Menschen zurückkehrt, lehrt er sie und erzählt ihnen,

was ihm das Große Geheimnis aufgetragen hat.

Er gibt rat, er heilt, und er macht heiligen Zauber,

um die Menschen vor allem Bösen zu schützen.

Seine Macht ist gross, und er wird sehr verehrt.

Sein Platz im Tipi ist ein Ehrenplatz.

(Maza Blaska, Oglala- Sioux)

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Der Große Geist wohnt in allen

Alle Tiere haben Mächte in sich, denn der Große Geist wohnt in allen, auch in der kleinsten Ameise, in einem Schmetterling, auch in einem Baum, in einer Blume und in einem Felsen. Die modere Zivilisation des weißen Mannes hält diese Mächte von uns fern und verwässert sie. Um sich der Natur zu nähern, ihre Kraft zu spüren, sie helfen zu lassen, braucht man Zeit und Geduld. Zeit, um nachzudenken und alles herauszufinden. Ihr habt so wenig Zeit, um in euch zu gehen - ihr seid immer in Hetze, Hetze, Hetze. 

Dieses Hetzen und Hinterherlaufen verkürzt das Leben.

(Petaga Yuha Mani, Sioux)

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Es wird die Zeit kommen,

da das Verbrechen am Tier

ebenso geahndet wird wie

das Verbrechen am Menschen.

(Leonardo da Vinci)

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Ich will bei der Wahrheit bleiben.

Ich will mich keiner Ungerechtigkeit beugen.

Ich will frei sein von Furcht.

Ich will keine Gewalt anwenden.

Ich will in jedem zuerst das Gute sehen.

(Mahatma Ghandi 1869 - 1948)

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Die Geschichte lehrt die Menschen,

dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.

(Mahatma Gandhi)

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"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,

aber nicht für jedermanns Gier."

(Mahatma Gandi)

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Lila pilamaya yelo

 

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